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Zwei Ozeane an einem Tag

Heute stand uns ein langer aber abwechlungsreicher Reisetag bevor. Mit Flugzeug, Bus und Boot nutzten wir alle uns zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel um das Land einmal komplett zu durchqueren und von der Pazifik zur Karibik-Seite zu gelangen.

Costa Rica, 05.Juni 2014

Nach langem wurde wir heute mal wieder vom Wecker aus dem Schlaf geholt. Heute stand eine lange Reise vor uns und wir waren sehr gespannt, ob alles so klappen würde, wie wir es uns vorgestellt haben.

Unsere Reise startete mit einem TukTuk (Erinnerungen an Asien kamen auf) von Nosara zum Flughafen. Wir fuhren ca. 4 bis 5 Kilometer auf unbefestigter Straße und überseht mit Schlaglöchern. Da fragt man sich schon, soll hier tatsächlich ein Flughafen sein? Wir wurden überrascht! Eine eingezäunte Start- und Landebahn, mit einem kleinen Gebäude und freundlichem Personal wartete auf uns.

Unser Gepäck wurde gewogen, wir wurden gewogen (!) und ein Blick in unseren Pass geworfen und das Einchecken war beendet. Sitzplatzwahl Fehlanzeige, Sicherheitscheck Fehlanzeige. Mit drei anderen Personen warteten wir auf den Flieger. Dieser kam direkt aus San Jose, ließ ein paar Leute aussteigen und wir stiegen ein, nachdem unsere Namen auf einer Liste abgehackt wurden. In dieser kleinen Passiermaschine (ca. 20 Sitzplätze) kam man sich fast schon richtig wichtig vor. Man hatte direkten Blick in die Kapitänkabine und konnte die beiden vom Start bis zur Landung beobachten. Dieser Flug war wirklich einmalig.

Wir genossen eine wunderbare Aussicht von oben. Dadurch das wir lediglich 40 Minuten Flugzeit hatten, stiegen wir nicht besonders hoch. Anschließend landeten wir auf dem großen Flughafen von San Jose mit dieser kleinen Maschine. Der Flug hatte sich gelohnt und war seinen Preis echt wert gewesen.

Vom Flughafen ging es mit dem Taxi zum Busbahnhof in San Jose und von dort fuhren wir weiter mit dem Bus nach Cariari. Da es von hier leider keinen direkten Anschluss gab, hatten wir gut drei Stunden Wartezeit, bis der Bus zum Boot fuhr. Mit dem Boot ging es dann nach Tortuguero weiter.

Das war wirklich ein langer und anstrengender Tag gewesen. Auf der Busfahrt hatte der Himmel bereits schon wieder seine Schleusen geöffnet und so blieb es leider auch den ganzen Tag. Die Bootstour war von oben und unten feucht fröhlich. So waren wir froh als wir gegen halb sieben endlich in der Unterkunft eintrafen.

Mit dem Regenponcho ging es noch zum nahe gelegenen Restaurant und nach einer Pizza und einem Bier war die Anstrengung des Tages vergessen.

 

 

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