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Unsere ersten Tage in San Jose

Nach einem langen erholsamen Schlaf und einem guten Frühstück (Reis mit Bohnen) begann der Tag für uns sehr früh. Heute galt es Pläne für die nächsten Tage zu schmieden.

Wir schlenderten durch die Stadtmitte und schauten uns ein wenig in der Großstadt um. Viel zu sehen gab es hier allerdings nicht. Was hier jedoch sehr interessant ist, es gibt hier einen Markt für Paninibilder. Man kann nicht nur Lotterielose kaufen, nein man kann auch genau die Bilder für sein WM 2014 Sammelalbum kaufen, die einem fehlen. Der Preis ist abhängig von der Häufigkeit des Bildes. Christof ist schon etwas traurig, sein Sammelalbum nicht mitgenommen zu haben. Bilder von Spieler der Mannschaft Costa Rica sind hier übrigens richtig wertvoll. Wenn wir das gewusst hätten, naja die deutsche Nationalmannschaft ist jetzt wenigstens vollständig …

So genossen wir einen Cafe im Theater National, was man sich laut Lonley Planet nicht entgehen lassen sollte und traten so langsam den Rückweg an. Auf dem Plan stand nach der Besuch bei einem Reiseveranstalter, den wir jedoch am Ende nicht aufgesucht haben. Als uns ein Taxifahrer darauf hinwies, dass wir hier unsere Kamera nicht so offen herumtragen sollten und in der Gegend nicht wirklich viel los war, beschlossen wir doch lieber wieder zum Hotel zu gehen.

Noch ein paar Recherchen im Internet und wir buchten unseren Ausflug für morgen lieber in unserem Hotel und ebenso die Weiterfahrt nach Monteverde bzw. Santa Elena. Den Rest des Tages verbrachten wir in unserer schönen und gemütlichen Unterkunft mit Entspannung, da uns der Flug doch noch sehr in den Knochen steckt.

Am nächsten morgen wurden wir von unserem Guide Will pünktlich am Hotel abgeholt. Unser erstes Ziel für heute war raus aus San Jose und ab zum Vulkan Irazu. Hierbei handelt es sich um einen Aschevulkan der nicht mehr aktiv ist. In Costa Rica gibt es ca. 110 Vulkan, hiervon sind jedoch lediglich an die 9 Vulkane noch aktiv (lt. Will). Auf dem Weg gab es viele Informationen von Will. Gab es etwas zu zeigen/erklären, dann tat er es und das in einem sehr guten Englisch. Am Vulkan angekommen, gab es wieder ein paar Informationen, unter anderem dass der See, der auf den Bildern so traumhaft wirkte, nicht mehr vorhanden ist, sondern ausgetrocknet ist. Das war etwas enttäuschend.

Anschließend ging es nach Cartago, wo es eine Kirche zu bestaunen gab. Es handelt sich hier um eine sehr wichtige Kirche für die Einheimischen. So rutschen viele der Einheimischen vom Eingang bis zum Altar auf den Knien in die Kirche. Hinter der Kirche gibt es einen Stein, an dem die Menschen kleine Metallstücke (Beine, Arme, andere Körperteile etc.) in ein Gefäß werfen. Es soll bewirken, dass dieser Teil wieder gesund wird oder der Wunsch in Erfüllung geht. So wird wohl auch mal ein Miniatur Flugzeug hinterlassen, um sich eine Flug leisten zu können.

Am Ende gab es noch einen kleinen Kurs im Ernten und weiterverarbeiten von Kaffee. Da derzeit noch keine Erntezeit ist, gab es für uns auf der Plantage lediglich grüne Kaffeebohnen zu bestaunen. Ein Blick in ein Tal und ein anschl. Mittagessen rundeten den Ausflug ab.

Im Hotel zurück mussten wir uns erst einmal ausruhen. Wir hatten noch nie so mit einem Jetlack zu kämpfen wie in diesem Jahr.

 

 

 

Ein Gedanke zu „Unsere ersten Tage in San Jose“

  1. Hallo, ihr Lieben
    Ihr habt ja schon an den ersten Tagen tolle Eindrücke- vom Frühstück über Groß Stadt, Vulkane, Marktangebote, Kaffeeplantage- bekommen. Weiter so, wir freuen uns über jeden Bericht von euch und wünschen noch tolle Eindrücke.
    Liebe Grüsse von der – im Moment- stürmigen Nordsee .

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