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Karibisch cooles Cahuita

Wir wurden heute von strahlendem Sonnenschein am Morgen überrascht. Genossen das Frühstück auf der Terrasse und hatten noch ein wenig Zeit bevor die Reise weitergehen sollte. Noch ein wenig durch die Dorfstraße geschlendert und den ein oder anderen Eindruck bei Sonnenschein mitgenommen. 

Costa Rica, 07. bis 09. Juni 2014

Unser nächstes Ziel war der kleine, ruhige Ort Cahuita an der karibischen Küste. Das Boot holte uns direkt am Steg der Unterkunft in Tortuguero ab. Mit Vollgas ging es anschließend immer parallel zum Meer durch die Wasserstraßen. Links und Rechts gab es die Natur zu bewundern, allerdings nicht viel zu entdecken. Dafür waren wir zu schnell unterwegs und hatten sicherlich nicht das geschulte Auge dafür. Dafür aber unser Fahrer, der tatsächlich ein Krokodil entdeckte , das sich am Ufer sonnte. Schnell das Boot gedreht und wir konnten ein paar Fotos schießen. Kurze Zeit später hielten wir wieder mitten auf dem Fluss an. Doch was gab es hier zu sehen? Wir konnten nichts finden. Unser Fahrer telefonierte ein wenig und wir trieben weiter im Wasser umher. Hat er jetzt Mittagspause oder was ist los? Nach gefühlten zehn bis fünfzehn Minuten geschah immer noch nichts. Im Gegenteil er hatten zwischenzeitlich seinen Kopf zum Nickerchen abgelegt. Da fragte eine Mitreisende neben ihm dann doch mal was los sei. Der Sprit war leer und wir warten auf Nachschub, so einfach wars….

Als wir endlich wieder weiter fahren konnten, verlief der Rest der Reise ohne Zwischenfälle. Doch kaum waren wir an Land und die Reise sollte mit dem Auto zur Unterkunft gehen, gab es das nächste Problem. Wir waren die einzigen, die nicht mit dem eigenen Auto weiterreisen sollten und für zwei Personen lohnt sich der Weitertransport nicht. Aus diesem Grund gab es auch kein Auto, dass auf uns wartete. Dafür bezahlt hatten wir allerdings schon. Nach einigem hin und her, wurden wir doch noch von einem Auto mitgenommen. Er rief noch schnell seine drei Kinder an und damit sich die Fahrt auch lohnt, sollte der Nachmittag am Strand verbracht werden. So kamen wir wenigstens bis zu dem Ort, in der sich unsere Unterkunft befand.

Dort angekommen stand uns ein längerer Fußmarsch mit Gepäck in der Hitze bevor. Unsere Unterkunft befand sich ca. 2 Kilometer außerhalb des Ortskern und da hieß es einen Fuss vor den anderen. Ein guten Stück wurden wir von einem Amerikaner begleitet, der für drei Monate in der Nähe eine Wohnung angemietet hatte und uns auf dem langen Weg ein wenig unterhielt.

Große Erleichterung auf meiner Seite, als ich endlich das Schild und Eingang von der Unterkunft sah. Nach einer kalten Cola und einem Sprung in den Pool war die Welt wieder in Ordnung.

Hier genossen wir drei wunderschöne Tage abseits gelegen und mitten in der Natur. Die Unterkunft wir von einem italienischen Ehepaar liebevoll betrieben. Er rief uns immer, wenn er wieder ein Tier entdeckt hatte. So konnten wir eine Wickelbären, ein Faultier und vieles mehr bestaunen.

Er konnte uns sogar Eier einer Meeresschildkröte zeigen, die aus einem geräuberten Netz stammen und beschädigt wurden. Die Eier sahen aus wie Tischtennisbälle, hatten eine weiche Schale und raue Stellen an der Oberfläche. (siehe Fotos)

Am Abend genossen wir das leckere italienische Essen im angeschlossenen Restaurant und haben richtig Lust auf Urlaub in Italien bekommen. Im Lokal fehlte nur noch die italienische Musik, dann hätten wir auch gerade in Italien sitzen können.

Neben dem Ort lag gleich ein kleiner Nationalpark, durch den man schlendern und auf eigene Faust Tiere entdecken konnte. Unser großes Ziel war hier selber ein Faultier zu entdecken und so zogen wir los immer den Blick in die Bäume. Nach gut vier Stunden gaben wir uns geschlagen und verließen den Park wieder. Wir haben kein Faultier entdeckt, dafür aber andere Tiere. Darunter ein großer Tukan, eine kleine Schlange, viele Affen und eine Echsenart die aussieht wie ein kleiner Drache. Nach dieser anstrengenden Tour, hatten wir uns die Abkühlung in den Wellen wirklich verdient. Zum Glück ist der Strand gleich neben dem Nationalpark gewesen und wir mussten lediglich in die Badesachen schlüpfen.

Ansonsten genossen wir hier einfach die Ruhe und die Tatsache, dass mehr Einheimische im Ort waren, als Touristen. Man kann gemütlich am Mittag in der Bar sitzen und den ersten Cocktail des Tages genießen. Anstrengend ist lediglich der Heimweg, da wir gute zwei Kilometer zur Unterkunft zurücklaufen müssen. Das gute wiederum ist, das auf halben Weg eine Reggae-Bar liegt, in der die Cocktails noch viel besser schmecken…

Zwei wunderschöne Tage in einem tollen Örtchen in dem wir den entspannten, karibischen Flair genossen haben.

 

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