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In den Bergen

Es galt noch einmal das gute Frühstück zu genießen und dann stand unser Shuttlebus auch schon pünktlich vor der Tür. Das Ziel lautet heute der kleine Ort Santa Elena in den Bergen von Monteverde. 

Costa Rica 27. Mai 2014

Es galt noch einmal das gute Frühstück zu genießen und dann stand unser Shuttlebus auch schon pünktlich vor der Tür. Das Ziel lautet heute der kleine Ort Santa Elena in den Bergen von Monteverde.

Der Verkehr in San Jose ist um 8 Uhr wirklich schrecklich. Es geht kaum vor und zurück und die Straßen sind mehr als nur verstopft. Als Verkehrsteilnehmer muss das die Hölle sein. Zum Glück sitzen wir ganz entspannt im Minivan und haben es nicht eilig. Nachdem die Schnellstraße endlich erreicht war, ging es voran und unserer Fahrer fährt sehr anständig. Kurz vor unserem Ziel (ca. noch 10 km) wurden wir allerdings ausgebremst. Die letzten 20 Kilometern fährt man nur über eine komplett unbefestigte Straße und man wird ganz schön durchgeschaukelt. Vor einer Baustelle mussten wir nun anhalten und eine Ganze Stunde warten bis die Durchfahrt wieder geöffnet wurde. So konnte die Zeit wenigsten genutzt werden, um die ersten Zeilen des Blogs zu schreiben. Sofern später ein Internetzugang auf uns wartet (wovon wir ausgehen) werden Euch die ersten Zeilen bald erreichen.

Endlich in Santa Elena angekommen, konnten wir nach einem kurzen (Verkaufs-)Gespräch unser Zimmer beziehen. Natürlich wollte uns der nette Mann an der Rezeption nur die Möglichkeiten aufzeigen, die man hier an der Hotel Rezeption zusätzlich beziehenkann. Der kleine Ort ist vor allem für Wanderungen durch die umliegende Wälder, sowie äußert Actionreichen Unternehmungen, wie Quad fahren, Canopy, uvm. Bekannt. Ein Rundgang durch die Stadt bestätigt den Eindruck noch viel mehr. Überall sieht man die Plakate von verschiedenen Veranstaltern und man wird erschlagen von Informationen und Hinweistafeln…HILFE…

Da ruhig zu bleiben und sich nicht irritieren zu lassen ist gar nicht so einfach. Da gilt es zur Stärkung erst einmal einen Fruchtshake eines kleinen Straßenladens zu sich zu nehmen und tief durchzuatmen. Am Ende viel unsere Entscheidung auf eine Canopy Tour bei einem alteingesessenen Unternehmens, bei dem man für seine eigenen Foto und Videoaufnahmen nicht noch extra zahlen muss – Dies nämlich unterbinden all die anderen Anbieter?!

Der Markt hier ist auf jeden Fall hart umkämpft und da die Gäste in der Regel nur zwei bis drei Nächte bleiben, gilt es keine Zeit zu verlieren. Auf der einen Seite sicherlich verständlich, aber leider zu Lasten des Gastes, da in unserem Hotel nicht wirklich auf uns eingegangen wurde und lediglich im Schnellverfahren alles auf einer Karte markiert wurde.

Ansonsten erwartete uns hier ein ruhiges Städtchen, mit einem schönen Ausblick auf die schöne Berglandschaft, in dem es sich für ein paar Tage aushalten lässt.

Den Abend ließen wir bei einem riesen Burrito und einem Bier ausklingen. 

 

Coste Rica 28. Mai 2014

Wie bereits in den vergangenen Tagen, waren wir auch heute sehr früh auf den Beinen. Mit dem lange schlafen kappt es noch nicht richtig. So galt es tatsächlich drei Stunden zu verbringen, bis wir um 10 Uhr endlich für unsere Tour abgeholt wurden. Helm auf den Kopf, Gurte angelegt und ein kurzer Fußmarsch durch den Wald und wir standen vor unserer ersten Station. Die Tarzanschaukel war die erste Herausforderung, vor der sich jedoch der ein oder andere gedrückt hat. Zum Nachdenken hatte man nachdem man angeschnallt war gar nicht viel Zeit, denn da wurde man schon von dem Seil nach vorne gezogen. Ein kurzer und spaßiger Einstieg. Anschließend ging es zu den Zip-Lining Stationen. Hier rutscht man nun von Baum zum Baum und immer schön durch den Wald. Von der ein oder anderen Plattform konnte man eine tolle Aussicht genießen. Ziemlich am Ende wurde man von einem Baum abgeseilt (die Geschwindigkeit konnte jeder selber bestimmen) und durch einen hohlen Baum sind wir wieder hinauf geklettert. Die letzte Station war dann eine Zip-Line mit einer Länge von 800m und 500m. Hier genoss man eine kurze und dennoch wunderschöne Aussicht.

 

 
Am Nachmittag organisierten wir die morgige Weiterreise, bevor es auf zu einer Nachtwanderung ging. Wir hatten das Glück die einzigen Interessen am heutigen Tag zu sein und so ging es lediglich zu dritt durch den Wald. Leider verstanden wir unseren Guide nicht so gut, so dass das Interesse am Zuhören irgendwann nachließ. Es gab zwar bis auf eine Riesen-Spinne leider nicht so viele Tiere zu sehen, dafür jedoch interessante Bäume und Pflanzen.

Auf einer Aussichtsplattform gab es viele Glühwürmchen zu sehen und eine super Aussicht auf ein Gewitter hinter einem Berg. So ein Rundgang durch den Wald hat doch immer wieder etwas beruhigendes und man hofft immer, dass man auch ein Tier entdecken würde (was nicht so einfach ist). Am Ende unserer Tour wurden wir von dem Gewitter eingeholt und dicke fette Regentropfen fielen auf uns herab. Das man hier immer einen Poncho im Gepäck haben sollte, darauf sind wir noch nicht eingestellt uns so mussten wir die Dusche in Kauf nehmen (unser Guide blieb trocken).

 

2 Gedanken zu „In den Bergen“

  1. Hallo Antje und Christof,
    habe soeben Euren Beitrag gelesen und will die Gelegenheit nutzen, Euch ein paar Zeilen zu schreiben.
    In den vergangenen Tagen hattet Ihr ja Gelegenheit, das Land schon etwas zu erkunden und kennenzulernen. Vor allem habt Ihr ja jetzt Gelegenheit, dieses mittelamerikanische Land mit denen in Asien zu vergleichen. Und sicherlich gibt es da doch Unterschiede, vor allem in der Mentalität der Menschen. Ihr habt ja noch viel Zeit und so könnt Ihr sicherlich noch manches entdecken.
    Wir wünschen Euch natürlich noch viele schöne Eindrücke und Erlebnisse und hoffen, daß alles gut verläuft.
    Mama hatte Euch am 25.05. einen Beitrag geschrieben, aber der taucht leider nicht auf, irgend etwas ist schief gelaufen.
    Gestern habe ich das Fliesen der Treppe beendet. Jetzt kann alles erst einmal 2 Wochen trocknen, und nach unserer Rückkehr aus London wird verfugt. Dann ist wieder eine Arbeit abgeschlossen und mal sehen, was ich mir als nächstes vornehme.
    Heute wird alles in Ruhe für unsere morgige Abreise vorbereitet. Wir haben tolles Wetter, und so werden wir den Tag genießen.
    Unsere Woche in Klosterfelde, Wittenberge und Waren war schön. Oma und vor allem auch Opa geht es soweit gut. Sie haben sich sehr gefreut, daß wir mit vorbei geschaut haben.
    In Waren war alles gut organisiert und man konnte so manchen Schulkameraden nach 5o Jahren wiedersehen. Waren hat sich sehr gut entwickelt, es hat sich viel getan und ist bestimmt ein gutes Beispiel für eine Stadt, die etwas aus sich gemacht hat. Es waren schon viele Urlauber zu sehen, vor allem mit dem Fahrrad.
    So, jetzt geht es raus, der Grill muß wieder sauber gemacht werden, denn gestern waren Kerstin und Lutz zum gemeinsamen Grillen hier. Und die vielen Töpfe wollen auch richtig positioniert werden, damit sie durch die Beregnung genügend Feuchtigkeit abbekommen.
    Wir können sicherlich Eure Aktivitäten aus London verfolgen, denn die Schule hat ja PC’s mit Internet.
    Also eine schöne Zeit für Euch und bis demnächst.
    Liebe Grüße Mama und Papa.

  2. Hallo Antje und Christof,
    lesen wieder Euren wunderbaren Reisebericht.
    Die einen essen zum Frühstück einen gefleckten Hahn, und wir lassen uns die leckere Marmelade von Antje schmecken. Möchte mich nochmal bei Dir für die hervorragende Marmelade bedanken.
    Weiter schöne Reiseerlebnisse wünschen Euch die Prignitzer Oma, Opa, Margot und Reiner

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