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Entlang der Pazifikküste

Nachdem wir mit El Coco schon den ersten Ort der langen Pazifikküste erkundet haben, standen nun noch in paar weitere Ziele entlang der Küste auf unserer Liste. Hier wimmelt es nur so vor Badeorten und paradiesischen Stränden. Fast ein bisschen wie an der Costa Brava.

Costa Rica, 02. Juni 2014

Mit unserem Mietwagen ging die Tour durch Costa Rica heute weiter. Das nächste Ziel auf unserer Reise heute lautet Samara.

Wir fuhren die Straße weiter und genossen die Aussicht links und rechts. Unterwegs konnten wir Affen beobachten, die die Straße auf der Stromleitung überquerten. Sah ganz schön wacklig aus die Angelegenheit, doch sie werden wissen was sie tun.

In Samara angekommen, hielten wir Ausschau nach unser heutigen Unterkunft. Sie lag direkt am Meer und der Sprung ins kühle nass lag somit direkt vor der Tür. Bei unserer Ankunft wurden wir sehr herzlich von Sarah, der Eigentümerin empfangen, bezogen unseren Bungalow und wurden zu einem Bier am Abend am Strand eingeladen. Sarah baute uns die Hängematten am Strand auf und so konnten wir den Rest des Tages mit Entspannung verbringen. Ein paar Bodyboards wurden uns ebenfalls zur Verfügung gestellt, so dass wir uns in den Wellen austoben konnten.

Wir genossen das Bier am Strand und eine nette Unterhaltung mit Sarah, bevor wir am Strand zum Essen gingen. Wir bekamen die Empfehlung ins Esmiralda zu gehen und sollten es nicht bereuen. Super leckeres Essen, das uns hier serviert wurde.

Costa Rica, 03. Juni 2014

Der Tag begann heute etwas anders als gewohnt. Nach dem Zähneputzen war man bereits an beiden Beinen komplett von Moskitos zerstochen. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie die Biester zu stachen. Hier müsste man sich tatsächlich vor dem Verlassen des Moskitonetzes einsprühen um nicht angegriffen zu werden. Sind mit unserem Bungalow zu nah an der Natur dran.

Selbst beim Frühstück hatten wir nicht unsere Ruhe, da es wohl immer noch einen Fleck auf der Haut gab, der nicht geschützt war und der schamlos ausgenutzt wurde. Wir ließen uns aber trotz alledem unseren frisch gepressten Orangensaft schmecken und schlemmten leckeren selbstgemachten Jogurt von Sarah.

Den Rest des Tages stand relaxen auf der Tagesordnung. In der Hängematte am Strand schaukeln und ein Buch lesen. Ein kleines Nickerchen halten und die Ruhe genießen. Am Nachmittag ein wenig am Strand und durch den kleinen entspannten Ort schlendern. Am frühen Abend sprangen wir mit unseren Bodyboards noch einmal in die Wellen. Zum Schwimmen waren die letzten beiden Tage sicherlich nicht geeignet, dafür konnte man jedoch sich prima in den Wellen austoben. Den Tag ließen wir noch einmal im Restaurant Esmiralda ausklingen. Bereits gestern haben wir hier vorzüglich gegessen und heute galt es ein weiteres leckeres Gericht von der Karte zu essen.

Costa Rica, 04. Juni 2014

So schön es hier auch ist, doch mit den Moskitos konnten wir keinen Frieden schließen und so verließen wir heute diesen Ort. Zähne putzen fand heute unter dem Ventilator statt, der auf der höchsten Stufe lief. So hatten sie wirklich keine Chance.

Nachdem alles wieder im Auto verstaut war, ging die Fahrt weiter und damit auch zu unserem letzten auf der Parzifikseite

Wir unternahmen ein kleinen Abstecher zu einem Strand, der einsam in der nächsten Bucht lag. Genossen die Wellen und die Ruhe, bevor wir unsere Tour weiter fortsetzten. Am nächsten Fluss wurde unsere Reise beendet, da eine Überquerung mit dem Auto nicht möglich war.

So fuhren wir unser Ziel Nosara schneller an, als wir es vor hatten. Die nächsten 26 Kilometer nach Nosara sollten sich jedoch abenteuerlicher gestalten, als wir dachten. Die Entfernung ist sicherlich nicht weit, doch wir brauchten für diese Strecke trotzdem ca. 2 Stunden. Zum einen war es nicht immer einfach den richtigen Weg zu finden.  Zum anderen standen wir vor einem Fluss, wo wir uns unsicher waren, ob wir mit dem Auto da durchfahren können. Nach einigem hin und her entschlossen wir uns allerdings für die Durchfahrt und wir kamen ohne Wasser im Auto auf der anderen Seite an. Der Weg war fast nur unbefestigte Straße und mit zahlreichen tiefen Schlaglöchern versehen.

Doch irgendwann kamen wir in Nosara an und nachdem wir uns durchgefragt hatten, hatten wir auch unsere Autovermietung Alamo gefunden und sind nicht stehen geblieben, obwohl die Tankanzeige schon länger leuchtete.

Nach dieser Tour mussten wir uns erst einmal einen Fruchtshake gönnen, bevor wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft für heute Abend begeben. Die Suche gestaltete sich schwieriger als gedacht. Das Hotel, welches wir uns im Internet ausgesucht hatten, entpuppte sich als eine Absteige (jedenfalls für diesen Preis 65 USD) und der Pool hatte sicherlich früher mal klares Wasser gehabt. So schauten wir weiter und hatten unter anderem die Wahl „Harmonie-Hotel“ für 230 USD oder „Sunset Shark Hostel“ für 20 USD pro Person im Schlafsaal. Aufgrund der Nebensaison wurde uns angeboten, dass wir den Schlafsaal für uns alleine haben können und so stand eine Nacht im Hochbett bevor. Da kommen Kindheitserinnerungen hoch.

So, die Unterkunft war also organisiert, da konnte endlich der Mietwagen abgegeben werden. Die Aufregung für den heutigen Tag sollte jedoch noch nicht beendet sein. Auf dem Weg zur Autovermietung legten wir einen Stop bei der Bank ein, da wir Bar bezahlen wollten. Nachdem alle Karten ausprobiert wurden und uns am Ende sogar der Security Mann geholfen hat, mussten wir einsehen, dass wir hier kein Geld bekommen, Bei der Autovermietung erfuhren wir, dass es ca. zwei Kilometer weiter eine Tankstelle gibt, bei der ebenfalls ein Geldautomat vorhanden ist. Also wieder rein ins Auto, der abenteuerlichen Straße folgen und hoffen das der Sprit reicht.

Hier funktionierte die Karte glücklicherweise und nachdem wir fertig waren, war dann auch gleich der Automat leer. Zurückrollen lassen und dann endlich war es geschafft. Auto abgegeben und wir hatten wieder Geld. Da konnten wir den Rest des Tages genießen und ein wenig relaxen.

Eine Runde im Pool schwimmen (mit klarem Wasser) und zum Abendessen in die Ortsmitte. Hier mussten wir feststellen, dass die Bürgersteige um kurz nach sechs Uhr hochgeklappt werden und so gar nichts mehr geöffnet hatte. Wo sind wir hier nur gelandet? Am Ende fanden wir ein typisch amerikanisches Restaurant, in dem wir speisen konnten. Man kann sagen „am Ende waren wir satt“.

 

 

 

2 Gedanken zu „Entlang der Pazifikküste“

  1. Hi, wir freuen uns, wieder auf euren spannenden Bericht und die super Fotos, die ihr (Antje?) gemacht habt.
    Noch eine schöne (kurze ) Zeit.
    Liebe Grüße, bis bald,
    aus Kalbach.

  2. Hallo Ihr Beiden Abenteurer,
    haben soeben Euren Bericht gelesen und uns die Bilder angeschaut. Da kann man nur sagen, Abenteuer pur ! Eine Fahrt mit dem Auto durch einen unbekannten Fluss und der Hinweis auf Krokodile lassen sicherlich den Adrenalinspiegel stark ansteigen. Also, wir wünschen Euch noch schöne Tage und wieder mehr Glück beim Suchen eines Quartiers und ohne Mosquitos.
    Am Sonntag, 15.06.14, waren wir bei Euch und haben mal nach den Pflanzen gesehen. Es ist alles o.k.
    Wir sind seit Samstag wieder in unseren eigenen 4 Wänden. Und es gab auch gleich einiges zu tun, die Pumpe in der Zisterne war ausgefallen.
    Heute Abend ist Fussball angesagt, mal sehen, wie das Spiel ausgeht. In London hatten wir die erste Halbzeit von Niederlande gegen Spanien in einem Pub gesehen, und wir waren dann am nächsten Morgen erstaunt über das Endergebnis von 5:1, das war schon eine Sensation. Hoffentlich gelingt uns heute auch eine.
    Bis bald und liebe Grüsse
    Mama und Papa

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