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Ach wie schön ist Panama

Ausschlafen war heute leider nicht drin. Bereits um kurz nach sieben wurden wir  heute abgeholt . Es hieß Abschied nehmen von Costa Rica.  Das Tagesmotto sollte heute und für den Rest des Urlaubs lauten „Ach wie schön ist Panama“….

Costa Rica / Panama, 10.Juni 2014

Mit dem Minivan wurden wir zur Grenze von Costa Rica gebracht, wo wir bereits erwartet wurden. Ein Mann sollte uns an der Grenze begleiten und in Panama einem neuen Bus zuweisen. Die Bürokratie ist wiedermal sehr abenteuerlich hier an der Grenze. Hier ein paar Dollar hingeben und dort drei Dollar bezahlen, dafür bekommt man dann einen kleinen Aufkleber in den Reisepass und einen Einreisestempel. Sehr Offiziell sah das Ganze hier ja nicht wirklich aus,  soll uns jedoch nicht kümmern sofern wir einreisen dürfen. Zum Schluss  nochmal zu einem anderen Schalter, die auf einmal unser Rückflugtickets nach Deutschland sehen sehen wollten (??) und nach einigem hin und her dann auch zufrieden waren.

So, da sind wir nun in Panama und wurden erst einmal für eine ganze Weile auf einer Bank mit einem anderen Pärchen aus Israle zwischen geparkt. Andere aus unserer Truppe wurden bereits in andere Busse gesteckt und die Reise ging für sie schon weiter. Für uns hieß es warten und warten.

Die Zeit überbrückten wir im Gespräch mit dem Pärchen, dass ebenfalls warten musste und dann irgendwann kam tatsächlich ein Minivan für uns vorbei, der uns zum Boot brachte. Am Boot hatten wir dafür nur eine kurze Wartezeit und ab ging die Überfahrt nach Bocas del Toro. Da waren wir nun, an der vorletzten Station unserer Reise.

In einem Cafe genossen wir erst einmal einen leckeren Fruchtshake, bevor wir mit dem Taxi zu unserer Unterkunft gebracht wurden. Wir fuhren nicht lang auf der befestigten Straße, als es weiter über den Strand ging und ein eine unbefestigte Straße mit großen und kleinen Schlaglöchern über ging. Für die gut 9 Kilometer brauchten wir eine gute halbe Stunde bis wir endlich unser Ziel erreichten. Wir hatten uns wieder für Ruhe und Abgeschiedenheit entschieden und da hatten wir sie.

Den ersten Tag waren wir leider etwas enttäuscht. Es war hier nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Klang im Internet alles ein wenig anders….

Am Abend sah die Welt jedoch wieder anders aus. Wir genossen ein leckeres Abendessen und leckere Cocktails und genossen die Ruhe.

Panama, 10. bis 17. Juni 2014

Bocas del Toro ist ein Insel Archipel mitten in der Karibik, kurz vor dem Festland Panamas gelegen. Dort  verbrachten wir eine wunderschöne und entspannte Woche. Für die ersten drei Nächte hatten wir die Unterkunft außerhalb von Bocas del Toro Stadt gebucht.

Den ersten Tag genossen wir mit Entspannung und Informationen sammeln. Es galt zu überlegen, was wir die nächsten Tage unternehmen wollen. Einen kleinen Spaziergang zur Lagune, die alles andere als schön war. Da wären wir lieber in der Loge geblieben und im Pool schwimmen gegangen. Die Lagune lud jedenfalls nicht zum baden ein. Das schwimmen im Meer ist hier leider nicht möglich. Wir sind hier der offenen Seeseite zugewandt und daher haben wir recht große Wellen. Schon das planschen in den Wellen ist nicht ungefährlich. Der Sog hat hier richtig viel Kraft.

Für den Abend hatten wir eine Wanderung am Strand gebucht. Wir hatten die Hoffnung und den ganz großen Wunsch eine Meeresschildkröten zu finden, die gerade an Land kommt oder auf dem Weg zurück ist. So gingen wir mit ein wenig Vorfreude auf die Nachtwanderung zum Treffpunkt. Hier stellte sich heraus, dass wir die einzigen waren, die an der Wanderung teilnehmen. Nach einer kurzen Einweisung und Erklärung zu den Tieren, zogen wir mit unserem Guide los. So suchten 3 Augenpaare in einer Vollmondnacht den Strand ab um einen großen Körper zu finden, der nicht an den Strand gehörte. Nach gut 10-15 Minuten leuchtete in der Ferne ein rotes Licht, dass zu seinen Kollegen gehörte. Es sollte darauf hindeuten, dass wohl eine Meeresschildkröte gefunden wurde. Also einen Schritt zulegen und bei Ankunft war gar nichts zu sehen. Kurze Enttäuschung, da es wohl Fehlalarm war. Die Tortuga (Meeresschildkröte) war jedoch bereits in den Büschen am Strand verschwunden um dort ihr Nest zu graben. An diesem Abend hatten wir wirklich großen Glück. Wir haben eine Hawksbill-Schildkröte (nicht so oft hier zu finden) dabei beobachten dürfen, wie sie mit ihren Flossen ein Loch gegraben hat, anschließend sehr viele Eier (wohl über 100) in das Nest gelegt hat und das Nest wieder verschlossen hat um im Anschluss wieder im Meer zu verschwinden. Es war ein unglaubliches Erlebnis für uns gewesen.

Für den zweiten Tag hatten wir eine Fahrt auf dem Katamaran gebucht. Mit dem Taxi ging es in dreißig Minuten (9 Kilometer) in die Stadt und ab aufs Boot. So schipperten wir rund 7 Stunden durch das Meer. Genossen die Aussicht, das schöne Wetter, lagen faul im Netz herum und hörten entspannte Musik. Zwischendurch gab es zwei Schnorchel- bzw. Badestops zum Abkühlen. Am Ende des Tages war der Sonnenbrand inklusive. Ein Ausflug der sich wirklich gelohnt hat und entspannender nicht sein könnte.

Auf dem Rückweg suchten wir nach einer Tauchschule, mit der wir morgen tauchen gehen können und nach einer neuen Unterkunft in der Stadt, da die langen und etwas teuren Taxifahrten auf Dauer nicht wirklich Spass machen. Nach kurzer Suche und Besichtigung der Zimmer, war beides schnell erledigt. Tauchschule war gefunden und eine sehr schöne Unterkunft etwas abseits der Stadtmitte.

So genossen wir noch einmal das leckere Essen im Restaurant bei unserer Unterkunft.

Da der Tauschgang erst am Nachmittag war, hatten wir noch genug Zeit um am Morgen noch ein wenig im Pool zu planschen und ein wenig zu relaxen. Gegen Mittag ließen wir uns in unsere neue Unterkunft bringen. Hier genossen wir vier wunderschöne Tage in der Stadt. In unserer Unterkunft lernten wir Matthias und Laura aus dem Saarland kennen. In den letzten Tagen haben wir mit beiden einiges zusammen unternommen.

Wie geplant gingen wir tauchen, viel zu entdecken gab es hier jedoch nicht. Die Fische haben sich wohl alle versteckt oder liegen bereits in der Tiefkühltruhe. So genossen wir einfach die Ruhe, die so ein Tauchgang mit sich bringt.



Es galt das erste Deutschlandspiel gegen Portugal zu schauen. Eine Kneipe war schnell gefunden, in der es gute Fernseher gab. Es fällt einem nur schwer direkt nach dem Frühstück um 11 Uhr ein Bier zu bestellen. So müssen wir an dieser Stelle zugeben, dass wir erstmal eine Cola bestellt haben. Nach dem ersten Tor, und das ließ nicht lange auf sich warten, musste dann allerdings doch ein Bier her so wie es sich gehört. Ein schönes Spiel und es gab viel zu jubeln bei 4:0 für Deutschland. Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Strand auf der Nachbarinsel. Hier sind die Wellen nicht hoch und man kann tatsächlich mal schwimmen gehen.

Wir fuhren auf eine andere Nachbarinsel und wanderten zum Red Frog Beach. Hier genossen wir einen schönen Tag am Wasser und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Frösche haben wir im Wald jedoch nicht entdecken können. Der Strand soll seinen Namen von den roten Fröschen haben, die man am angrenzenden Wald findet. Vielleicht hatten sie heute mal frei und standen zur Bestaunung nicht zur Verfügung.

Dann näherte sich leider schon der Tag der Abreise. Man möchte es nicht wahr haben, doch leider kann man es schlecht verdrängen. So genossen wir noch einmal hier einen Frucht-smoothie und dort einen leckeren Wrap, bevor wir tatsächlich zum Flughafen laufen konnten. Rucksack aufgeschnallt und los ging der Fussmarsch von ca. 5 Minuten. Das Gepäck war schnell eingecheckt und nachdem unser Handgepäck persönlich durchsucht wurde, saßen wir im Flieger nach Panama City…..Eine wunderschöne Woche zum entspannnen und Sonne tanken in in der Karibik lag hinter uns…

 

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